Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.
descriptionHände umfassen Knie.
Wenn Muskeln und Gelenke schmerzen, kann dies viele verschiedene Ursachen haben. Um eine passende Therapie zu finden, ist eine genaue Diagnostik wichtig.
descriptionPillenblister
Von Muskelrelaxantien bis zu Naturheilmitteln – bei Muskel- und Gelenkschmerzen werden je nach Ursache verschiedene Medikamente eingesetzt.
descriptionRückenmassage
Auch nichtmedikamentöse Behandlungsmethoden können bei Muskel- und Gelenkschmerzen helfen: etwa Wärmebehandlungen oder Massagen.
descriptionTurnschuhe
Sport kräftigt die Muskulatur und verhilft zu einem gesunden Bewegungsapparat. Das beugt Muskel- und Gelenkschmerzen vor.
descriptionfrisches Gemüse
Eine gesunde Ernährung kann Übergewicht abbauen und somit Gelenke entlasten. Sie hat jedoch auch einen direkten Einfluss auf Muskeln, Knochen und Gelenke.

Der Einfluss der Ernährung

Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit. Wer sich gesund und ausgewogen ernährt, kann Übergewicht abbauen. Das entlastet den Bewegungsapparat. Vitamine und Mineralstoffe haben zudem einen direkten Einfluss auf die Muskeln und Gelenke.

Essen für die Knochen und Gelenke

Eine gesunde Ernährung spielt nicht nur eine wichtige Rolle für die Organe, sondern auch für das Bindegewebe, die Knochen und Gelenke. Sie kann Muskel- und Gelenkschmerzen zwar nicht verhindern, trägt aber zur Vorbeugung bei. Umgekehrt kann sich eine falsche Ernährungsweise direkt auf Ihre Knochen und Gelenke auswirken. Zu viel Eiweiß beispielsweise lässt den Harnsäurespiegel steigen, was zu Entzündungen in den Gelenken und Gicht führen kann. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Sie auf Ihre Ernährung achten.    Empfehlenswert ist eine ausgewogene Kost bestehend aus 50 bis 60 Prozent Kohlenhydraten, 10 bis 20 Prozent Eiweiß, bis 30 Prozent Fett, ausreichend Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Alkohol und Rauchwaren sollten Sie meiden.
↑ nach oben

Vitamin C

Vitamin C reguliert die Kollagenbildung des Bindegewebes. Ein gesundes Bindegewebe ist besonders für die Gelenke und die Muskulatur wichtig. Zudem gehört Vitamin C zu den sogenannten Antioxidantien oder Radikalfängern. Diese neutralisieren freie Radikale, die in entzündeten Gelenken entstehen und das Gewebe schädigen können. Die genaue Wirkung von Vitamin C ist jedoch noch nicht wissenschaftlich erforscht. Zitrusfrüchte, Paprika und Brokkoli enthalten viel Vitamin C. Eine zusätzliche Aufnahme von Vitamin C ist in unseren Breiten meistens nicht erforderlich.
↑ nach oben

Vitamin E

Auch Vitamin E wirkt antioxidativ und neutralisiert freie Radikalverbindungen. Zudem hemmt es die Produktion von Entzündungsbotenstoffen wie Leukotrinen und Prostaglandinen. Das hilft vor allem Patienten mit entzündlichen rheumatischen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis. Eine Substitution mit Vitamin E ist meistens nicht nötig und auch nicht ungefährlich: Studien haben gezeigt, dass es hochdosiert das Sterblichkeitsrisiko erhöht. Vitamin E ist vor allem in pflanzlichen Ölen und Nüssen enthalten.
↑ nach oben

Vitamin B3, Carotinoide, Pantothensäure, Coenzym, Selen, Kupfer und Zink

Diese Substanzen fangen ebenfalls freie Radikale und beugen so rheumatischen Erkrankungen vor. Auch hier gilt, dass in einer ausgewogenen Kost diese Mineralstoffe und Vitamine in ausreichender Menge vorhanden sind, sodass eine zusätzliche Zufuhr meist nicht notwendig ist.
↑ nach oben

Kalzium und Vitamin D

Mit Kalzium und Vitamin D tun Sie etwas für Ihre Knochen und Gelenke. Diese Substanzen beugen Osteoporose vor. Kalzium kann gut über Milchprodukte, Vitamin D über Seefisch aufgenommen werden. Doch nicht nur Kalzium, sondern auch Magnesium, Folsäure, Zink, Kupfer, Mangan, Bor, Silizium sowie die Vitamine B6, K und C sind für gesunde Knochen wichtig. In der Regel sind alle diese Stoffe in einer ausgewogenen, gesunden Ernährung enthalten. Nur in seltenen Unterversorgungsfällen sollte zu Nahrungsmittelergänzungen gegriffen werden.


↑ nach oben

Chondroitin und Glukosamin

Diese Substanzen ähneln den Knorpelbestandteilen. Sie sollen zur Reparatur von geschädigtem Knorpel beitragen und können beispielsweise bei Arthrose aber auch bei anderen Gelenkproblemen eingenommen werden. Chondroitin und Glukosamin werden aus dem Chitinpanzer von Insekten gewonnen und zu Nahrungsergänzungsmitteln verarbeitet. Allerdings ist die Wirksamkeit dieser Nahrungsergänzungsmittel umstritten. Die meisten Studien weisen keine Wirksamkeit auf, die über den Placeboeffekt hinaus geht.
↑ nach oben

Omega-3-Fettsäuren

Aus Arachidonsäure werden im Körper Stoffe gebildet, die an Entzündungsreaktionen beteiligt sind. Omega-3-Fettsäuren senken den Arachidonsäurespiegel. Omega-3-Fettsäuren gehören zu den ungesättigten Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann und die deshalb über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Sie sind vor allem in fettem Seefisch enthalten. Durch ihre entzündungshemmende Wirkung sind Omega-3-Fettsäuren bei entzündlichen rheumatischen Erkrankungen zu empfehlen. Sie werden jedoch auch allgemein für den Aufbau von Zellen und die Bildung von Hormonen benötigt.

↑ nach oben

Abnehmen

Wenn Sie übergewichtig sind und unter Muskel- und Gelenkschmerzen leiden, sollten Sie ihr Gewicht reduzieren. Denn Übergewicht belastet die Gelenke.

Auch wenn Sie möglichst schnell an Gewicht verlieren wollen: Crash-Diäten sind grundsätzlich nicht zu empfehlen. Sie sind ungesund und führen mit großer Wahrscheinlichkeit zu einem Jojo-Effekt. Für eine gesunde Gewichtsreduktion ist eine dauerhafte Ernährungsumstellung unerlässlich.

Essen Sie viel Obst und Gemüse – beispielsweise einen Teller Rohkost oder Salat vor der Hauptmahlzeit. Das sättigt, ist kalorienarm und bringt reichlich Ballaststoffe. Auch Vollkornprodukte sättigen schnell und enthalten viele Ballaststoffe.

Sparen Sie außerdem Fett ein. Kochen und Dünsten sind fettärmere Zubereitungsarten als Braten. Bei Milchprodukten werden häufig auch solche mit einem geringeren Fettanteil angeboten. Fettreiche Fleischwaren wie beispielsweise Würstchen lassen sich leicht durch fettärmere Varianten wie Hähnchenbrust ersetzen. Die Milchprodukte und magere Fleischwaren versorgen Sie ausreichend mit Eiweiß. Das sättigt und ist für die Muskeln wichtig.

Um gesund abzunehmen sollten Sie auch ausreichend trinken – etwa 1,5 bis zwei Liter am Tag. Je nach Witterung und körperlicher Anstrengung jedoch auch mal mehr. Dabei kommt es jedoch auch auf die Art der Getränke an. Kalorienfreie oder kalorienarme Getränke wie Wasser oder Tee sind Getränken wie Limonade, Fruchtsäften und Alkohol vorzuziehen. Mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt verhindern Heißhunger.

Weitere Tipps zum gesunden Abnehmen finden Sie hier.

↑ nach oben

Aufgeschnittene Zitrone
© Shutterstock
Sauer macht Kollagen: Vitamin C spielt eine Rolle bei der Kollagenbildung. Kollagen wiederum ist wichtig für Muskeln und Gelenke. Auf diese Weise können beispielsweise Zitrusfrüchte, die reich an Vitamin C sind, bei der Vorbeugung von Muskel- und Gelenkschmerzen helfen.
Verschiedene Milchprodukte
© Shutterstock
Milch für die Knochen und Gelenke: Jeder weiß, Kalzium ist gut für Knochen und Gelenke. Da Kalzium beispielsweise in Milchprodukten reichlich enthalten ist, wird es über eine ausgewogene Ernährung ausreichend zugeführt.
Frau misst Taillenumfang.
© Shutterstock
Die Gelenke entlasten: Übergewicht belastet die Gelenke. Wer übergewichtig ist und unter Muskel- und Gelenkschmerzen leidet, sollte versuchen, sein Gewicht zu reduzieren. Dazu ist eine dauerhafte Ernährungsumstellung nötig.